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Das Polarity Bildungszentrum Schweiz präsentiert
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Claude AnShin ThomasJenseits von Liebe und HassEin Soldat überwindet Hass und Gewalt Wir alle haben von den Früchten der Gewalt, von den Früchten des Hasses gekostet. Wenn wir uns nicht damit befassen, wird es uns zerstören, denn die Folgen eines Traumas verschwinden nicht von allein. «Ein jeder hat sein Vietnam Aufgrund der gegenwärtigen Situation in der Welt ist bei vielen die Bereitschaft gewachsen, sich mit Krieg, Hass und Gewalt in ihren vielfältigen Erscheinungen zu beschäftigen - und zu dieser Thematik hat Claude AnShin Thomas Wegweisendes zu sagen. Er liefert keine soziologisch abstrakte Analyse über die Ursachen und Folgen von Gewalt - er spricht aus seinen persönlichen Erfahrungen mit Gewalt heraus, ihren Ursachen und Folgen, die er am eigenen Leib und an der eigenen Seele erfahren hat. Und er zeigt anhand seines eigenen Lebens, wie es möglich ist, den Krieg zu beenden und in Frieden zu leben. «Wenn du eine Brücke in die Luft jagst, Claude Anshin: "Es ist wichtig zu verstehen, dass wir einen Fehler machen, wenn wir die Welt in Gegensätzen sehen. Diese sogenannten Gegensätze gibt es in Wirklichkeit nicht, es gibt nur Beziehungen. Was ich damit meine, ist, dass Licht und Schatten, lang oder kurz, Schwarz oder Weiss nur in Beziehung zu einander erfahren werden können. Das Licht ist nicht unabhängig vom Schatten; Schwarz ist nicht unabhängig von Weiss. Es gibt kein Erwachen ausser mitten in der Welt, in der es Leiden gibt. Und es gibt keine Welt des Leidens, die vom Erwachen getrennt ist. Mit Erwachen meine ich den Zustand einer plötzlichen Bewusstwerdung. Es ist ebenfalls wichtig zu erkennen, dass die Existenz des Einen das Andere nicht ausschliesst!
Es ist natürlich möglich, zu einer reinen Wahrnehmung zu gelangen, die nicht durch den fortlaufenden Prozess konditionierter, generationsübergreifend vermittelter Verhaltensweisen beeinträchtigt ist. Dennoch ist es sehr wichtig zu verstehen, dass dieser Punkt, an dem man reine Wahrnehmung haben will, wiederum nicht unsere Tendenz ausschliesst, die Ganzheit unserer Existenz nicht erleben (oder sehen) zu wollen.
Um mit diesen Themen (Konditionierung und Erwachen - das Relative und das Absolute) umzugehen, ist es notwendig, dass wir eine Disziplin des Geistes kultivieren, weil ein undisziplinierter Geist immer Ausreden dafür findet, weshalb man selbstsüchtig und gedankenlos handelt. Wenn der Geist undiszipliniert ist, ist auch der Körper undiszipliniert und damit auch die Sprache und das Handeln. Nur wenn da weder Liebe noch Hass sind, sind wir mitten im Herzen des Lebens selbst." «Nur wenn da weder Liebe noch Hass sind, Claude AnShin Thomas, geb. 1947 in Pennsylvania, USA, meldete sich mit 17 Jahren zur Armee und ging mit 18 Jahren nach Vietnam. 1991 lernte er Thich Nhat Hanh bei einem Seminar für Kriegsveteranen kennen und lebte für drei Jahre in dessen spirituellem Zentrum in Frankreich. 1995 wurde er von Bernard Glassmann zum buddhistischen Mönch in der Soto-Zen-Tradition ordiniert. Er ist Gründer der Zaltho Foundation, einer gemeinnützigen Organisation, die Gewaltlosigkeit und Frieden fördernde Aktivitäten iniitiert und unterstützt. www.zaltho.org / www.zaltho.de |
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"Wir müssen immer wieder die Regenbogenbrücke bauen."
Dr. Randolph Stone |
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POLARITY BILDUNGSZENTRUM SCHWEIZ
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